Wie die Faust aufs Auge

von Daniel Lippke und Benjamin Ditel

Sport und Integration passen zusammen “wie die Faust aufs Auge“. Das hat auch die Politik erkannt und setzt auf das integrative Potenzial von Vereinssport. Der Kieler Turn- und Sportverein Gaarden ist besonders mit seinen Boxer- und Ringersparten aktiv am Integrationsprozess von Migranten beteiligt. Mit Erfolg.

„Sport bietet den Menschen Gelegenheit sich jenseits der Berufswelt Aufgaben zu stellen, Herausforderungen zu meistern und so ein gesteigertes Selbstwertgefühl unabhängig der sozialen und kulturellen Herkunft zu entwickeln.“, so heißt es auf der Webseite des Innenministeriums der Bundesrepublik.

Der Turn- und Sportverein (TuS) Gaarden befindet sich im Kieler Stadtteil Gaarden. In keinem anderen Kieler Stadtteil leben mehr Menschen mit Migrationshintergrund. Auch die Arbeitslosenquote liegt hier deutlich über dem Durchschnitt der Landeshauptstadt. Regelmäßig treffen sich beim Box- und Ringertraining des TuS Gaarden viele Nationen zu einem sportlichen Kräftemessen.

In Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Akteuren wurde das mehrfach ausgezeichnete Projekt „Fit for Security“ ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, jungen Migranten eine Zukunftsperspektive zu bieten.